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18.März.2011 │ Lernen-Helfen-Leben e.V.

Internationaler Tag des Waldes - auch in Niedersachsen

Mit vielfältigen Aktionen startet Deutschland am 21. März, dem Internationalen Tag des Waldes, ins Internationale Jahr der Wälder 2011. Die bundesweiten Aktivitäten stehen unter dem Motto "Entdecken Sie unser Waldkulturerbe!".


Über 600 Akteure aus Bund, Ländern und Kommunen sowie Verbände aus Wirtschaft, Naturschutz und Gesellschaft machen gemeinsam auf den Wald und seine Bedeutung aufmerksam. Koordiniert wird der deutsche Beitrag zum weltweiten UN-Jahr durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). 

Der Schirmherr Bundespräsident Christian Wulff und Bundesministerin Ilse Aigner eröffnen das Jahr am 21. März mit einer zentralen Auftaktveranstaltung in Berlin. Bundesweit können Exkursionen, Baumpflanzungen, Ausstellungen und viele andere Veranstaltungen besucht werden. Hier die Termine einiger Veranstaltungen in Niedersachsen:

Internationales Jahr der Wälder in Niedersachsen: PflanzZeit

21.3. 08.30-13.00 Uhr, 10 Forstämter in Niedersachsen, Zentralveranstaltung im Niedersächsischen Forstamt Fuhrberg (Pflanzort: Wedemark, Wellendorf)

2.000 Schüler werden an 10 Orten in Niedersachsen Bäume pflanzen. Die zentrale Eröffnungsveranstaltung mit Prominenten und Politikern findet im Forstamt Fuhrberg bei Hannover statt.

Aktion "Der Holzstift" zum Projekt "Wald(w)orte"

21.3., 16.00 Uhr Gemeindebücherei, Bahnhofsstr.18, 26810 Westoverledingen. Lesung und Preisverleihung anläßlich des "Tages des Baumes". Anschließend wird die Aktion bis zum Jahresende fortgesetzt.

Ohne Wald... Kein Holz

21.3. 15.30 Uhr, Wierauweg 1, 49143 Bissendorf. Waldbegang mit Darstellung nachhaltiger, zertifizierter Waldbewirtschaftung, anschließend Sägewerkbesichtigung. Teilnehmer: Vertreter aus Kommunalpolitik, Verwaltung, Schulen.

Wer will fleißige Handwerker seh'n?

21.3., 14.00 Uhr, Märchengrund Bad Sachsa, Katzental, 37441 Bad Sachsa. Ohne ihn... wären die Gebrüder Grimm sprachlos: der Verein Märchengrund zeigt Fabelhaftes zum Waldkulturerbe.

Auch der Regenwald darf nicht fehlen. Lernen-Helfen-Leben e.V. wird anläßlich des Internationalen Jahres der Wälder später im Jahr in Niedersachsen einen Regenwaldtag organisieren.

Als pdf-Datei kann unten die Presseerklärung der deutschen Kampagne runtergeladen werden (79,1 kb)

Weitere Details zu den Veranstaltungen könnt Ihr über untenstehenden Link erfahren.

Dateien:
PM_Auftakt_Internationales-Jahr-der-Waelder.pdf79 K
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Kommentare

18.03.2011 13:43 | Heinz Rothenpieler
kommentar: Hat Deutschland sein Waldkulturerbe zu feiern?

Düsseldorf, 18. März 2011. Am kommenden Montag wird der Bundespräsident als Schirmherr für Deutschland das Internationale Jahr der Wälder »feierlich« eröffnen. Landauf, landab sollen an diesem Tag und an weiteren Terminen für den Rest des Jahres Veranstaltungen aus diesem Anlaß stattfinden. Das Motto des federführenden Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz für dieses UNO-Jahr der Wälder ist: Deutschland feiert ab dem 21. März 2011 sein Waldkulturerbe.

Will das Landwirtschaftsministerium damit also einen Beitrag zur Spaßkultur unseres Landes geben? War dies der Sinn für die Ausrufung des Internationalen Jahres der Wälder durch die UNO? Als wir das UNO-Jahr der Behinderten hatten, ging tatsächlich sowas wie ein »Ruck« durch Deutschland. Seitdem finden wir überall behindertengerechte Aufgänge, Aufzüge, Vorrichtungen usw. Deutschland brauchte ganz offensichtlich die UNO, um mit der Nase auf einen Mangel gestossen zu werden. Dann kam z.B. 2008 das International Jahr für sanitäre Einrichtungen. Sowas brauchten wir in Deutschland nicht, eher gelangt zuviel Wasser in die Toilettenspülung. Somit ist jenes »International Year of Sanitation« spurlos an uns vorbeigegangen. Für Entwicklungsländer ist das Thema aber brandaktuell und auch für viele Mitglieder von LHL, die sich für Projekte in Afrika engagieren und wissen, wie prekär die sanitäre Situation an vielen Orten ist.

Mit dem Wald ist das bei den Deutschen anders. Der Wald als Kulturerbe... Ok, man kann »Waldfeste« veranstalten. Aber trifft die Kampagne des Landwirtschaftsministeriums das Thema? Hat der Wald in Deutschland keine Probleme? War da was mit Waldsterben? Steht der Wald nicht unter Stress durch sauren Regen und Umweltverschmutzung? Bisher kommen diese Fragen in der Kampagne kaum vor. Und was unser Thema angeht, den Regenwald? Zelebriert werden soll der deutsche Wald. So als befänden wir uns im "Deutschen Jahr des Waldes". Und engagieren sich wirklich nicht andere Bundesministerien und viele Nichtregierungsorganisationen aus Deutschland weltweit für den Schutz von Regenwäldern?

Zu vermuten ist, daß die Vereinten Nationen das Internationale Jahr der Wälder deswegen ausgerufen haben, weil die Wälder weltweit durchaus gefährdet sind, wie so vieles andere Leben geschützt werden muß. Und am meisten davon die Regenwälder. Ihre Abholzung schreitet mit Riesenschritten voran. Und wenn hierzulande immer mehr Bäume krank sind, weil sie die Umweltverschmutzung nicht mehr auffangen können und somit auch nicht mehr Kohlenstoff in Sauerstoff umwandeln können, müßte dann das Internationale Jahr der Wälder bei uns nicht besonders darauf hinweisen? Wenn das UNO-Jahr zum Ergebnis hätte, daß der Schutz der Wälder auch vor Umweltverschmutzung und in den tropischen Breiten vor Brandrodung und holzwirtschaftlicher Nutzung eine wesentliche Stärkung erfährt, dann hätten wir tatsächlich einmal Grund zum Feiern - und deswegen wurde das UNO-Jahr sicherlich auch ausgerufen. Aber Feste feiern bevor die Hausaufgaben erledigt sind, ist Schülern eigentlich nicht zu raten. Ob die Kampagne hier noch nachsitzen muß?
 
 

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